Kath. Kirchengemeinde St. Peter und Paul Nastätten
Kath. KirchengemeindeSt. Peter und Paul Nastätten 

Aktuelles aus der Kirchengemeinde

 

Gedanken zum Empfang der Eucharistie

 

Hin und wieder gehe ich zu Beginn des Gottesdienstes der Frage nach, warum wir sonntags zur Eucharistiefeier zusammenkommen. Es ist die festliche Ver-sammlung einer Gemeinde, die sich dem Wort Jesu verpflichtet weiß: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ (1 Kor 11,25).  Seitdem das II. Vatikanum die gottes-dienstliche Feierform reformiert und umgestaltet hat, ist deutlicher als je zuvor, dass es die gesamte Kirche an einem bestimmten Ort ist, die da zusammen-kommt und an der Tischgemeinschaft des Auferstandenen Anteil hat. 

 

            Die Frage, die mich oft beschäftigt, ist jene nach dem Verständnis un-serer Kommunikation (=Kommunion) mit dem eucharistischen Brot. Ich spüre Verunsicherung, sobald ich das Thema anschneide, und die Antworten offen-baren nicht selten eine etwas stark subjektivierte, ja individualistische Haltung, wie sie zu der vom Konzil erneuerten Feiergestalt der hl. Messe eigentlich nicht passt. Zu sehr verbinden wir mit dem Empfang des eucharistischen Herrn eine ureigenst persönliche Verbindung von Jesus Christus, wobei der gesellschaftliche Auftrag dabei zu leicht in den Hintergrund tritt. Unsere Erstkommu-nionfeiern sind bis heute oft davon geprägt.

 

            Ja, in Brot und Wein empfangen wir wirklich Jesus Christus mit seinem Leib und seinem Blut. Das ist und bleibt wahr. Aber geht es dabei nur um uns selbst? Was hat das mit der großen Gemeinschaft der Kirche zu tun? Was mit der Welt, in der wir leben?

 

            Jesu Leib und Blut, das ist tatsächlich er selbst mit seiner ganzen Persönlichkeit. Nicht nur mit seiner Gottheit. Seine ganze Existenz ist gemeint: sein Leben mit den Jüngern, seine Verkündigung, seine Ermahnungen bis hin zu seinem Sterben für uns und seine Auferstehung: Seine ganze Persönlichkeit hier auf der Erde und freilich auch in Gottes Herrlichkeit.

 

            Doch nicht nur wir stecken unsere Hände aus zum Empfang des eu-charistischen Brotes, sondern auch Jesus kommt uns entgegen und möchte seinerseits von uns Besitz ergreifen, damit uns sein Leben in Fleisch und Blut übergeht. Deshalb wird er uns in den Zeichen von Wein und Brot geschenkt: Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit. Er soll uns in Fleisch und Blut übergehen nicht um unser selbst willen, sondern um der Welt willen, die uns umgibt. Wie die Eucharistie uns mit göttlichen Leben erfüllt, so dass wir eines Tages gewissermaßen störungslos in Gottes Leben übergehen, so sollen alle, die sich von der Eucharistie nähren, mit ihrer je eigenen Existenz Eucharistie für die Welt sein. Mit anderen Worten: Wie Jesus für uns, so wir für die Welt. Dieses göttliche Brot regnet nicht einfach vom Himmel herab wie einst das Manna in der Wüste, sondern es wird durch uns, die wir uns von ihm nähren, zum Brot für das Leben der Welt (vgl. Joh 6,51). Denken wir also groß von der Eucharistie, denn sie ist uns auch geschenkt, damit durch uns unsere Schwes-tern und Brüder das Leben haben.

 

Für das Pastoralem

 

 Manfred Döbbeler

Besuch des Bischofs im Bezirk Rhein-Lahn

 

LAHNSTEIN/NASSAU.- Nach den Besuchen der Stadtkirchen Wiesbaden und Frankfurt kommt Bischof Georg Bätzing bei seiner "Kennenlerntour" durch die elf katholischen Bezirke seiner Diözese erstmals in den rheinland-pfälzischen Teil des Bistums Limburg. Am 27. Januar 2017 besucht Bätzing den katholischen Bezirk Rhein-Lahn mit seinen beiden Pfarreien neuen Typs Sankt Martin Lahnstein und Sankt Martin Bad Ems/Nassau sowie den Pastoralen Raum Mittelrhein, zu dem unter anderem die Pfarreien in St. Goarshausen, Nastätten und Osterspai gehören.

 

Höhepunkte des Besuchstages sind das Pontifikalamt um 18 Uhr in der Kirche St. Barbara (Johann-Baptist-Ludwig-Straße 6, 56112 Lahnstein) sowie die anschließende Begegnung im Gemeindezentrum. Zum nicht öffentlichen Teil des Programms gehören ein Gespräch mit ehrenamtlichen Helfern in der Flüchtlingsarbeit in Nassau, ein Besuch beim Quartiersprojekt im Caritas-Altenzentrums Sankt Martin Lahnstein, eine Begegnung mit den Franziskanern des Wallfahrtsklosters Bornhofen, ein Treffen mit den Seelsorgerinnen und Seelsorgern des Bezirkes sowie ein Austausch mit den Mitgliedern des Bezirkssynodalrates und den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden.

Erstkommunionvorbereitung

 

Das nächste Treffen der Kommunionkinder beider Gemeinden ist am 4. Februar von 10.00 bis 12.30 Uhr im Pfarrheim Nastätten. Am 18. Februar treffen sich die Kinder im Barocksaal von Kloster Schönau ebenfalls von 10.00 bis 12.30 Uhr.

Taizé-Andacht

 

Herzliche Einladung zu einem Taizé-Gebet im Barocksaal von Kloster Schönau am 3. Februar 2017, 19.00 Uhr. Beim gemeinsamen Beten und Singen besteht die Möglichkeit, eine kleine Auszeit zu nehmen und miteinander meditative Taizé-Gesänge zu singen oder einfach nur zuhören und sie auf sich wirken zu lassen.

Netzwerk „Flüchtlingshilfe“ Kolpingfamilie Nastätten-Schönau
 

„Damit Zusammenleben gelingt“

 

Im Rahmen des Netzwerkes „Flüchtlingshilfe“ hat sich die Kolpingfamilie bereit erklärt, eine regelmäßige Begegnungsmöglichkeit mit den bei uns ankommenden Flüchtlingen zu organisieren. Daraus ist inzwischen eine breite ökumenische Aktion unter der Beteiligung evangelischer und katholischer Gemeinden in Nastätten und Umgebung geworden.

 

Das „WillkommensCafe`“ mit den Flüchtlingsfamilien findet statt am

 

jedem 4. Donnertsag im Monat

im kath. Pfarrheim, Ecke Hochstraße/Kirchgasse in Nastätten.

 

Wer helfen oder auch einfach mit den Menschen in Kontakt kommen will, kann einfach vorbeikommen und ist herzlich willkommmen.

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